Tourismuswissenschaftliches Kolloquium

Tourismuswissenschaftliches Kolloquium für Doktorandinnen und Doktoranden am 14./15. Juli in Göttingen

Am 14./15. Juli 2022 hat sich eine 22-köpfige Gruppe von Doktorandinnen und Doktoranden mit einzelnen Postdocs sowie Professorinnen und Professoren in einem Tagungshotel in Göttingen zu einem intensiven Austausch über aktuelle Fragen der Tourismusforschung getroffen. Zwei weitere Teilnehmerinnen wurden kurzfristig per Videokonferenz zugeschaltet. Das diesjährige Kolloquium vom AK Tourismusforschung (AKTF) und der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft (DGT) wurde von Tim Freytag (Freiburg), Markus Pillmayer (München) und Tobias Reeh (Göttingen) geplant und vor Ort durchgeführt. Im Anschluss an Kurzbeiträge von drei Doktorandinnen und Doktoranden wurden vier weitere Promotionsvorhaben ausführlich vorgestellt und in einem regen Austausch diskutiert. Das vorab auf einen kleinen Kreis begrenzte Veranstaltungsformat mit Workshop-Charakter hat sich bereits seit einigen Jahren bewährt. Nachdem das Kolloquium in den beiden letzten Jahren aufgrund der Corona-Pandemie als Videokonferenz durchgeführt werden musste, hatten die Vortragenden nun wieder die Möglichkeit zu einem offenen, disziplinübergreifenden und kritisch-konstruktiven Austausch über laufende Arbeiten in physischer Ko-Präsenz.

Foto: Markus Pillmayer

Am Anfang des ersten Veranstaltungstags standen die Kurzbeiträge von Elena Eckert (Leuphana), Richard Krull (DSHS Köln) und Kim Rüschenberg (FH Südwestfalen). Daraufhin präsentierte Elisabeth Bartl (München) ihre Arbeiten über „Travel behavior patterns in a spatiotemporal context“. Anschließend moderierte Nora Winsky (Freiburg) eine Podiumsdiskussion über Erwartungen und Erfahrungen bei der Ausarbeitung und Betreuung von Promotionsvorhaben, an der Elisabeth Bartl (München), Elena Eckert (Leuphana), Hans Hopfinger (Eichstätt) und Julian Reif (FH Westküste) teilgenommen haben. Das Programm wurde durch einen von Tobias Reeh geführten Rundgang durch die Göttinger Innenstadt und ein gemeinsames Abendessen ergänzt.

Foto: Axel Dreyer

Zum Auftakt des zweiten Tages präsentierte Katharina Pöll (Innsbruck) ihr Dissertationsprojekt in einem Vortrag zum Thema „Demand Side Economics of Sustainable Summer Mountain Tourism“. Im nachfolgenden Beitrag stellte Dauaride Empere (TU Berlin) sein Promotionsvorhaben zur „Entwicklung einer Berufsbildungslösung für nachhaltigen Tourismus im Bundesstaat Bayelsa (Nigeria)“ vor. Im Vortrag von Mariana Eberhard (Hannover) ging es um ihre Forschungsarbeiten über das Thema „Rucksacktouristen auf der Salzwüste – Tourismusbedingte soziale und kulturelle Konflikte in Salar de Uyuni, Bolivien“.

Die Teilnahmemodalitäten für das nächste tourismuswissenschaftliche Kolloquium für Doktorandinnen und Doktoranden werden voraussichtlich Anfang 2023 von AKTF und DGT bekanntgegeben.

 

Tim Freytag, Markus Pillmayer und Tobias Reeh

 

 

 

per Videokonferenz am 19./ 20. Juli 2021


Am 19./20. Juli 2021 haben sich einige Doktorandinnen und Doktoranden, die sich in verschiedenen Stadien ihrer Forschungsvorhaben befinden, und weitere Interessierte für einen intensi-ven fachlichen Austausch über Fragen der interdisziplinären Tourismusforschung getroffen. Das Kolloquium wurde in Kooperation der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft e.V. (DGT) und des AK Tourismusforschung (AKTF) von Markus Pillmayer (München) und Tim Freytag (Freiburg) geplant und ausgerichtet.


Bedingt durch die Beschränkungen infolge der Corona-Pandemie wurde die Veranstaltung auch 2021 wieder als Videokonferenz konzipiert. Alle acht Vorträge wurden vorab als Videopräsentation aufgezeichnet und von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vorbereitend mittels Etherpads kommentiert. Die Nutzung digitaler Technologien hat es damit ermöglicht, dass sich die 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits vorab mit den Vorträgen auseinandersetzen und mitei-nander interagieren konnten. Während des eigentlichen Kolloquiums gab es einen intensiven und sehr anregenden Austausch in Diskussionen, die teils im Plenum geführt und anschließend parallel in mehreren Kleingruppen vertieft werden konnten (Programm unter https://www.dgt.de/veranstaltungen/tourismuswissenschaftliches-kolloquium/).


So diente das Kolloquium als geeignete Plattform für einen offenen, disziplinübergreifenden und kritisch-konstruktiven Austausch über die laufenden Forschungsarbeiten. Am Ende waren sich alle einig, dass die Videokonferenz erneut geglückt ist und einige Elemente davon künftig bei-behalten werden können.


Markus Pillmayer und Tim Freytag